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Frischer Wind aus Freiburg: Ein Verband präsentiert sich

11 Feb
11. Februar 2020

Blog 222/Februar 2020

Guten Tag,
das Interview mit Dr. Thomas Münzer, der in Freiburg den wvib- Verband führt, der sich um der besseren Wiedererkennung willen Schwarzwald AG nennt, zeigt,wie regionale Verbände ,frisch und auf dem Punkt ausgerichtet, Erfolg haben können.

Mit besten Grüßen
Henning v. Vieregge

(Quelle: Verbändereport Nr.9/2019 vom Dezember 2019 S. 8-13)

2019 VR Interview Dr. Thomas Münzer

Der magische Augenblick: Das Weltmotto von Rotary 20-21 wird enthüllt

30 Jan
30. Januar 2020

Blog 221/Januar 2020

Guten Tag,

Wenn Deutsche sich in der Welt so präsentieren wollen, dass sie unschwer erkannt werden, können sie das mit Pickelhaube und Uniform tun. Liebenswerter und kleidsamer ist Variante 2: die Bayerntracht steht auch dem kühlsten Nordländer. Hier bei einem einwöchigen Trainig von allen 543 Governors weltweit in San Diego,USA. Der Kulturabend war einer der Events.

Der magische Augenblick ereignet sich um 10.04 Ortzeit im Seaport Ballroom des Hyatt Hotels in San Diego, als der Weltpräsident für das rotarische Jahr 20/21, Holger Knaack, zum Ende seiner Rede kam. „Mein Leitmotiv lautet also (543 Governor elect, zumeist mit Partnern, beugten sich erwartungsvoll vor): „ROTARY OPENS OPORTUNITIES“. Brausender Beifall, dann spürte man nicht wenigen Weggenossen im rotarischen Jahr an, wie das Motto arbeitete: „Was bedeutet dieses Leitwort für meine Arbeit“. Insbesondere wer mit einem eigenen Thema in sein Jahr gehen will, (wie der Verfasser dieser Zeilen), fängt an darüber nachzudenken, wie beide Leitworte zusammen passen. So wie es ab sofort auch jede Clubpräsidentin, jeder Clubpräsident 20/21 mit seinem Motto tun wird.
Wer gern führt, führt besser. Holger Knaack merkt man seine Freude, kommender Weltpräsident zu sein, an. Die Freude steckt an, der Funke springt. Knaack will Verjüngung, aber keine Altersgrenze für Aufnahmen in den Clubs , er will mehr Wachstum, aber nicht auf Kosten der Qualität. Der erste Deutsche in dieser Position stößt auf viel Zustimmung und Sympathie, in Deutschland könnte er der rotarischen Bewegung einen Schub geben. Darin ist sich die Crew 20/21 mit 15 Mitgliedern plus zwei Österreichern, drei Schweitzern und einem deutschen Governor aus den Niederlanden hoffnungsvoll einig.

Mit herzlichen Grüßen
Henning v. Vieregge


Links der erste deutsche Weltpräsident von Rotary überhaupt, Holger Knaack. Ihm übergebe ich eine CD mit einer Komposition von Bernhard Wetz, Frankfurt, (RC Alte Oper) zu den vier Fragen von Rotary, die den ethischen Rahmen rotarischen Handelns markieren: Is it truth? Is it fair to all concerned? Will it build goodwill and better friendship? Will it be beneficial to all concerned? Das extra für mein rotarisches Jahr entstandene Klavierstück mit Gesang (Bernhard Wetz, Julie Sekinger) ist 6,5 Minuten lang.

Trauer um Dieter Schweickhardt

23 Dez
23. Dezember 2019

Blog 220, Dezember 2019

Guten Tag,

Dieter Schweickhardt war mein Vorgänger als Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA. Er hat 35 Jahre für den Verband, der drei Mal seinen Namen wechselte, sei es, um einen Zusammenschluss zweier Verbände zu markieren, sei es um auf Zeithöhe zu sein, gearbeitet. Er war ein Geschäftsführer wie aus dem Bilderbuch: klug, diplomatisch,reich an Beziehungs- und Freundschaftsnetzen, pragmatisch gepaart mit strategischer Weitsicht, gut gelaunt und gutem Genuss nie abhold. Während meiner Zeit für den GWA bin ich immer wieder auf Themen und Regelungen gestoßen, die mein Vorgänger angestoßen und auf den Weg gebracht hatte, die ich nur bewundern konnte. Nach meinem Umzug nach Mainz haben wir uns richtig angefreundet, das gilt auch für Dieters Frau Dietlind un Angela.
Der untenstehende Text aus New Business Nr.51-52 vom 16.12. 2019 stammt von Herausgeber Peter Strahlendorf. Man spürt diesem Text im Gegendsatz zu dürren Nachrufen an anderen Stellen die persönliche Betroffenheit an.
Gleiches gilt für Stimmen aus dem europäischen Kreis ehemaliger Geschäftsführer der Agenturverbände, die sich unter dem Label ECAM noch jedes Jahr treffen. Sie waren tätig unter dem Dach von EAAA, heute EACA.

Mit besten Wünschen
Henning v. Vieregge
new business 51-2019 – Nachruf D. Schweickhardt + J. Schrader
siehe auch
https://www.new-business.de/koepfe/detail.php?rubric=K%D6PFE&nr=746370

Dieter Schweickhardt in Erinnerung
An die Mitglieder der ECAM-Gruppe

Dear friends,
it is my sad duty to inform you that Dieter Schweickhardt passed away December 6. He will be buried in the innerst circle of his family.
This is the obituary notice of his family.
https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/dieter-schweickhardt/56147409
You all know that Dieter was the heart of ECAM for a long time, with his beloved wife Dietlind at his side. He was open minded, tolerant, with a warm heart, loving friendship; we will miss all of his characteristics.
Henning

Dear all,
Very sad news. Time passes, with unavoidable endings..
Dieter was a good friend, long time before Ecam, when we were “SPOs” (I even don’t remember what that meant, Senior something Officers) )then “NDs”, when advertising was a challenging business . I learnt a lot with him and he was a great “older brother” in this field. Read more →

Das Buch zu Weihnachten? Hier kommt die Empfehlung von Tobias Kemnitzer

12 Dez
12. Dezember 2019

Blog 219, Dezember 2019
Guten Tag,
im aktuellen bbe-Rundbrief Nr. 25 vom 12.12. 2019 findet sich die Besprechung meines Buches „Wo Vertrauen ist, ist Heimat“ von Tobias Kemnitzer, dem Geschäftsführer der bagfa, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen. Der Vorspann lautet:

Sie lauert immer und überall: die Sehnsucht nach Heimat. Höchste Zeit deshalb, dass mal jemand gründlich durchdacht und aufgeschrieben hat, was das mit bürgerschaftlichem Engagement zu tun hat. Henning von Vieregge ist das gelungen. In seinem Buch »Wo Vertrauen ist, ist Heimat – Auf dem Weg in eine engagierte Bürgergesellschaft« beleuchtet er bürgerschaftliches Engagement aus verschiedenen Blickwinkeln und untersucht, wie Engagement zu einer lebendigen, einer vielfältigen und einer vertrauensvollen Demokratie beitragen kann. Wer also noch ein engagiertes Buch für unter den Weihnachtsbaum sucht, dem empfiehlt Tobias Kemnitzer, bagfa-Geschäftsführer, zuzugreifen. In seiner Rezension begründet er, warum.

Dann folgt die Rezension:
http://https://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2019/12/2019_Rezension_Vertrauen_Heimat_Tobias_Kemnitzer.pdf

Mit herzlichen Grüßen
Henning v. Vieregge

Am Berufsende zermürbt? Brief an einen deprimierten Hauptgeschäftsführer

27 Nov
27. November 2019

Blog 218/November 2019
Guten Tag, draußen ist es grau. Da fiel mir ein Text ein, den ich vor einiger Zeit für den Verbändereport geschrieben habe und der der Redaktion offenbar zu negativ war. Ich habe mir ihn nochmals durchgelesen und finde, er passt in die Jahreszeit. Es gibt auch in der Verbändewelt verschiedene Realitäten, eine davon ist diese (natürlich eine fingierte). Und der Ratschlag am Schluss ist nicht nur für Verbandsgeschäftsführer hilfreich. Davon bin ich überzeugt. (Mehr dazu in meinem Buch „Neustart mit 60, Anstiftung zum dynamischen Ruhestand“, bestellbar über Amazon oder www.neueufer.de

Mit herzlichen Grüßen
Henning v. Vieregge

Lieber Jan
ich war mir nach unserem gestrigen Treffen nicht sicher, ob ich mit einem Brief reagieren soll. Dann habe ich mich daran erinnert, was Du über Freundschaft sagtest, es ist Jahre her. Wenn sich Freunde nicht die Wahrheit sagen, wer soll es sonst tun?
Also: ich fand dich zermürbt. Ich habe dich noch nie so erlebt. Du hattest mich eingeladen, um mit mir über deine berufliche Situation zu sprechen. Ich habe dir zugehört. Du hast mir die Schwierigkeiten in eurem Team, aber vor allem mit dem Vorstand geschildert. Das Team ist Dir zu langsam, fehlerhaft und liebedienerisch. Und Du bist ja auch nicht sicher, ob dein Stellvertreter sich nicht klammheimlich einen direkten Draht in den Vorstand hinein aufgebaut hat und dort Interna einfüttert. Und wenn es so nicht ist? Misstrauen zerfrisst, aber Du siehst keinen Weg, wie Du die Wahrheit herausfinden kannst. Und dann der Vorstand. Der Präsident ist eitel. Im Grunde, so ist ein Eindruck, ist ihm der Verband gar nicht wichtig. Er macht nur das, was auf seinen Ruhm einzahlt. Wenn im Verband etwas schief geht, will er sicher sein, dass er damit nichts zu tun hat. Er weist dich immer wieder darauf hin, dass er von Dir wegweisende Impulse erwartet und Du andererseits für nichts weiter als die laufenden Geschäfte zuständig bist. Er beklagt sich, dass Du die übertragenen Aufgaben nicht zeitgerecht und in der erwarteten Qualität erledigst, sorgt aber selber durch stetes Hineingrätschen in deinen Tagesplan dafür, dass Du chancenlos bist. Die anderen Vorstandsmitglieder sind untereinander teilweise heillos zerstritten. Sie zanken sich auf der Verbandsplattform über bilaterale Konkurrenzthemen. Was sie vereint, ist das Desinteresse am Verband. Der Präsident nervt und Du mit Deinen Verbandssachen langweilst sie. Wenn Du vorträgst, so hast Du erzählt, kannst Du von acht Vorstandsmitgliedern allenfalls zwei zum Augenkontakt bringen, die anderen sind mit ihren Smartphones beschäftigt. Die eine Ausnahme ist der Präsident, der auf Fehler lauert, die andere jemand, der nett und loyal ist, aber ohne Einfluss.
Zusammengefasst: Es läuft zurzeit alles schief und niemand ist auf deiner Seite: der Präsident, der Vorstand, die Mitarbeiter, keiner.
Von den Mitgliedern ist keine Revolte Read more →

Unerhört! Ulrich Lilie im Interview

09 Nov
9. November 2019

Blog 217, November 2019

Guten Tag,
Teekesselchen. Sie kennen das Spiel? Wer dran ist, denkt sich ein Wort mit zwei oder mehreren Bedeutungen aus und umschreibt es für den Anderen. Der muss es dann raten. Etwa so: „Mein erstes Teekesselchen hat mit Entrüstung zu tun,mein zweites mit den Ohren.“ Kommt der Spielpartner nicht drauf, kommt eine etwas genauere Erklärung. Ich verrate die Lösung: UNERHÖRT! Unter diesem Leitwort in der diskussionsanregenden Doppelbedeutung läuft die aktuelle Kampagne der Diakonie Deutschland. Deren Präsident Ulrich Lilie hat ein gleichnamiges Buch geschrieben. Untertitel: „Vom Verlieren und Finden des Zusammenhalts“. Grund genug für ein ausführliches Interview für den Verbändereport Nr. 7/2019

Mit besten Grüßen
Henning v. Vieregge

2019 Lilie-Interview VR 7-2019
PS. Das Buch „Unerhört“ habe ich im Hessischen Pfarrblatt besprochen. S.135-137
pfarrerblatt_05-2019

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