Seit Mitte 2009 arbeitet Henning von Vieregge, Jahrgang 1946, an einem sozialwissenschaftlichen Forschungs- und Publikationsprojekt im Feld der Eliten- und Engagement- und Altersforschung. Daneben ist er freiberuflich als Publizist, Verbändecoach und persönlicher Berater sowie ehrenamtlich tätig.
Als Verbände Coach steht er auf der Empfehlungsliste der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement DGVM. Als Visiting Researcher am Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development Jacobs University Bremen zum Thema „ Senior Manager zwischen Statusangst und Aufbruch“.
Henning von Vieregge war ab Frühjahr 1995 bis Frühjahr 2009 Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen GWA, Frankfurt. In Zusammenarbeit mit vier ehrenamtlichen Präsidenten (Georg Baums, Lothar Leonhard, Holger Jung, Peter John Mahrenholz) und deren Vorständen entwickelte von Vieregge an der Spitze eines von ihm wesentlich geformten Teams von Hauptamtlichen den GWA in dieser Zeit zu einem stabilen, gut positionierten, bei Mitgliedern und Einflußgruppen gleichermaßen geschätzten Branchenverband von Einfluß und Reputation.
Davor arbeitete er bei der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände VHU und Hessen Metall, zuletzt als Geschäftsführer
Zuvor war der Schüler (Dr.phil., M.A.) des Neuhistorikers und Politologen K.D. Bracher, Universität Bonn, bei den Hessischen Unternehmerverbänden VhU und in Mehrfachfunktion beim Arbeitgeberverband Hessen Metall und beim neuformierten Bildungswerk der hessischen Wirtschaft tätig, zuletzt als Geschäftsführer. Dabei profilierte er sich als Öffentlichkeitsarbeiter, CI Entwickler, Projektleiter neuartiger beruflicher Projekte insbesondere für Jugendliche, als Begleitforscher und als Seminarverantwortlicher gesellschaftspolitischer Orientierungsangebote für Unternehmer.
Frühere kürzere Arbeitserfahrungen hat er als Journalist, Mitarbeiter einer Werbeagentur und Mitglied einer von ihm mitgegründeten DFG-Forschungsgruppe „Partizipationsforschung“. Er war Lehrbeauftragter an der Universität Bonn in den siebziger und an der Universität Frankfurt in den achtziger Jahren. Seine Dissertation galt dem Thema „Parteinahe Stiftungen“ und wurde bei Nomos publiziert und fand in Politik und Wissenschaft ungewöhnlich starke Beachtung.
Er war als ASTA-Vorsitzender studentenpolitisch engagiert. Im Studium hatte er eine Reihe von Stipendien, u.a. Thyssenstiftung und Johann-Bernhard Mann Fonds. Er ist Lt.d.R. (Panzeraufklärer)
Henning von Vieregge hat eine Ausbildung als Business Coach (seit 2007).
Aktuell interessiert ihn als sozialwissenschaftliches Forschungsthema das Selbstverständnis und die Lebenspraxis von Führungskräften insbesondere der Wirtschaft im Übergang aus der angestellten Vollbeschäftigung in Pension oder Freiberuflichkeit („Statusfalle Ruhestand oder gewonnene Jahre ?“) als Teil der Alters- und Engagementforschung.
Die Debatte um Kreativwirtschaft/Kreativgesellschaft in Deutschland sollte seiner Meinung nach an Bedeutung gewinnen.
Er publiziert und referiert zu diesen Themen sowie zu Marketingkommunikation und Werbung, zu Verbändeprofilierung und –reputation, Öffentlichkeitsarbeit und PR sowie Wirtschaftsethik und Gesellschaftspolitik. Frühere Veröffentlichungen beschäftigen sich mit Fragestellungen zu Parteien, Partizipation, Ausländer-Integration, berufliche Weiterbildung und Tarif-Politik.
Ehrenamtlich engagiert er sich in der Aktion Gemeinsinn e.V. (zur Zeit. stellv. Vorsitzender), in der Stiftung Die Mitarbeit (zur Zeit stellv. Stiftungsratsvorsitzender), im Publizistischen Ausschuss des Evangelischen Kirchentages und seit vielen Jahren in seiner Heimatgemeinde Ev. Andreasgemeinde, Eschborn Niederhöchstadt, im Kirchenvorstand, zeitweilig auch als Vorsitzender.
Er gehört dem studentischen Bonner Kreis an und ist Johanniter und Rotarier. Er ist verwitwet, hat vier erwachsene Kinder und lebt mit seiner Partnerin im Rhein-Main-Gebiet mit Zweitwohnsitz in Berlin.