Tag Archive for: Verbände

Verbände-Verortung, Ein Gespräch mit Ulrich v. Alemann

24 Jan
24. Januar 2019

Blog 195/ Januar 2018

Guten Tag,
der Düsseldorfer Hochschullehrer Ulrich v. Alemann ist einer der führenden Experten zum Themenfeld Parlamentarismus, Lobbyismus und Verbände. Über unser Gespräch habe ich im Vorspann geschrieben: „Ein Larifari-Gespräch liest sich anders“. Dazu stehe ich. Der sechsseitige Text ist erschienen im Verbändereport Nr.8/2018. Aber prüfen Sie selbst.

Mit herzlichen Grüßen
Henning v. Vieregge
2018-VR-09-Interview Alemann

Großes Interview mit Ralph Appel, Direktor des VDI

04 Dez
4. Dezember 2016

Blog 135/Dez. 2016

Guten Tag,
Der VDI ist der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. 155 Tausend Mitglieder , 15 Landesverbände, 45 Bezirksvereine , 630 Gremien, die pro Jahr 240 Richtlinien produzieren. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich und beschließt, den Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure zu fragen, wie eine solch große Institution vital gehalten werden kann. Henning von Vieregge befragte Ralph Appel, der im Alter von 54, gewissermaßen als Quereinsteiger, vor drei Jahren zum VDI kam.Erste Frage an Ralph Appel
VR: Sie sind kein Verbandsmann. Wie war Ihre Reaktion, als man um Sie warb?
Lesen Sie das ganze Interview (aus: Verbändereport Nr.8/2016)

vr8_2016-vdi_appelvieregge

Mit herzlichen Grüßen
Henning v. Vieregge

Loring Sittler: „Wir sind das Kompetenzzentrum für die Alten“

21 Mrz
21. März 2016

Blog 117  März 2016

Guten Tag,

was sind die Schlüsselfragen des Alterns? Loring Sittler, einer der Leiter des Generali Zukunftsfonds, kennt sie. Aktive, und wenn es sein muss, auch streitbare Meinungsvertretung auf dem Fundament solider empirischer Forschung zeichnet den Generali Zukunftsfonds aus. Für den Verbändereport habe ich mich mit Loring Sittler unterhalten.

Mit herzlichen Grüßen

Henning v. Vieregge

 

2016 VR Sittler

Der Alte bleibt im Amt: Geschäftsführer in Verbänden mit Beharrungsvermögen- wie schaffen die das?

09 Okt
9. Oktober 2015

Brief 107/Oktober 2015

Guten Tag,

merkwürdigerweise gibt es für ungeschriebene Briefe keinen anderen treffenderen Ausdruck. Denn der Brief ist ja geschrieben, hat aber keinen speziellen Adressaten.In meinem Fall richtet sich der ungeschriebene Brief an Hauptgeschäftsführer von Verbänden, die schon etwas älter sind und noch gern über die bisher übliche Pensionsgrenze im Job bleiben wollen. Dagegen ist ja nichts zu sagen. Aber man kann sich doch einige Gedanken dazu machen. Und kommt dann mir nichts dir nichts ins Grundsätzliche: Wie hält man sich im Amt, wie ist die Beziehung zwischen Haupt-und Ehrenamtlichen usw. Jemand, der sich in den Verbänden gut auskennt, sagte, ihm würden mindestens fünf Geschäftsführer einfallen, auf die der Briefinhalt zuträfe. Der Text ist im Verbändereport Nr. 6/2015 erschienen und sei Ihrer freundlichen Aufmerksamkeit empfohlen.

Mit herzlichen Grüßen

Henning v. Vieregge

HGF Brief Alt dienen

 

Sind die Verbände in Brüssel effizient?

13 Nov
13. November 2014

Rundbrief 75/ November 2014

Guten Tag,

ich habe mit Jan Eggert, Hauptgeschäftsführer der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V. (AVE) für den Verbändereport (8/2014)  gesprochen.  Der sagte, was nicht jeder Geschäftsführer eines Verbandes so formulieren würde: „Der interessierte Mensch auf der Straße möchte mehr Transparenz und mehr Mitsprache haben“.  Darauf müssten sich Politik und Verbände einstellen, fordert er und redet mit Greenpeace und Oxfam über Mindeststandards bei der Produktion von Waren für Deutschland. Ich meine: Eggert setzt Maßstäbe für den Leistungsanspruch an Verbandsmanager. Aber lesen Sie selbst:VR Eggert

Mit besten Grüßen

Henning v. Vieregge

Karriere in Verbänden beginnen? Oder in der FDP anfangen? Sich in der Kirche engagieren? Und was ist mit der Aktion Gemeinsinn? Und wer oder was ist Sequa? Fünf Themen, die mich beschäftigen

24 Sep
24. September 2013

Brief Nr. 52/2013 vom September/Oktober  2013 (zweimal erweitert)

Guten Tag,

der Auftrag lautete: „Schreiben Sie mal auf, was einen Geschäftsführer eines Verbandes auszeichnen sollte. Im aktuellen Verbändereport 06/2013 habe ich in meinem (fiktiven) Brief an Patentochter Caroline aufgeschrieben, was mir dazu einfiel. Der Text ist beigefügt. Mich würde auch hier ein Echo freuen. HGF Brief Verbändereport

Ein zweites Thema: Die fatale Lage der FDP löst viel Häme aus. Ich fand in Schwerin, also mitten im Soli-Osten, Brüderles Wahlaussage neben Bartsch von der Linken.

FDP wirbt gegen den Soli in Schwerin

So ein Plakat heißt im Klartext bei der Zielgruppe: Es gibt nicht nur keinen Grund , FDP zu wählen. Es gibt sogar den massiven Wunsch, denen jeden Misserfolg an den Hals zu wünschen.

Ich tue das nicht. Wenn die FDP sich darauf besinnen würde, dass ihr der linke Flügel im Protest gegen Genschers Schwenk weg von der SPD abhanden gekommen ist und dies ein Verlust ist, den es nun wettzumachen gilt, wäre dies für mich ein Grund , wieder in die Partei einzutreten. Die FDP war die Partei der Bürgerinitiativen, das haben viele vergessen, auch sie.Marktwirtschaft und Bürgerengagement schließen sich nicht aus, im Gegenteil. Es gibt keine Partei, die sich für einen Demokratieumbau nach Schweizer Vorbild stark macht. nicht 1:1, aber im Prinzip. Es gibt 23 Millionen Bürger, die sich freiwillig und kostenlos für das Gemeinwohl einsetzen. Es gibt keine Partei, die sich für die Interessen dieser Bürger unbeirrt und advokatorisch einsetzt. Die FDP könnte diese Partei sein. Mit Kasperei und Klientelbedienung von Wirtschaftsgruppen ist der Wähler nicht zu gewinnen, wohl aber mit klarer Ausrichtung auf die Zivilgesellschaft im Dialog mit Staat und Wirtschaft auf Augenhöhe.

Thema 3: Am Beispiel der Kirche lässt sich fragen, ob Freiwilligen-Engagement die Institution verändert und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen.

In der evangelischen und katholischen Kirche und in den Wohlfahrtsorganisationen beider, Diakonie und Caritas, steht das Thema „Ehrenamt“ oben auf der Agenda. Gesucht werden in Zeiten von mehr Aufgaben und weniger hauptamtlichen Ressourcen mehr Bürger, die sich unter dem Dach von Kirchengemeinden und Wohlfahrtsverbänden engagieren.  Wie realistisch sind solche Absichten? Und was sind die Folgen? Darum geht es in einer Vortrags-und Diskussionsreihe von sieben Veranstaltungen. Start ist Dienstag, 15. Oktober 17.30 Uhr im Gastprofessorenhaus der Universität. Mehr Infos unter zww.uni-mainz.de Stichwort „Werkstatt“ Anmeldung www.zww.uni-mainz.de oder T. 06131 3922 133

Referenten sind Andreas Klodt, Dekan ev. Kirche Mainz, (15.10),  Birger Hartnuß, Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung Rheinland-Pfalz, (29. 10.)  Anke Wiedekind, Pastorin Andreasgemeinde Niederhöchstadt, Antonia von Vieregge, Theologiestudentin (19.11), Lioba Breu-Wedel, Caritas (26.11.), Timo Becker, Leiter des Theaters der Generationen, Eschborn (10.12.), Bernhard Nacke , Engagementbeauftragter Rheinland-Pfalz (21.1.). 

Die Veranstaltung findet als 5. Offene Werkstatt „Universität und Gesellschaft“, veranstaltet vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität statt. Es gibt keine Voraussetzungen zur Teilnahme. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt, deswegen wird um Anmeldung gebeten.

Thema 4: Aktion Gemeinsinn. Ich bin seit ca. einem Jahr einer der beiden Vorsitzenden dieser kleinen, aber überaus ehrenwerten und langlebigen Bürgerinitiative. Ihr Ziel: Gemeinsinn fördern mit den Mitteln der klassischen Kommunikation. Seit über 55 Jahren geschieht dies, nahezu 50 Kampagnen wurden festgelegt, pro bono durch Werbeagenturen entwickelt und pro bono in Zeitungen geschaltet. Mehr dazu unter www.aktiongemeinsinn.de, Hat diese Form der Kommunikation Zukunft? Man kann das bezweifeln. Wir suchen nach Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Gemeinsinn als Haltung ist Voraussetzung jeden gesellschaftsförderlichen Bürgerengagements und deswegen in Zeiten des demografischen Wandels, in der staatlichen Instanzen an die wohlfahrtsstaatlichen Leistungsgrenzen gekommen sind, wichtiger denn je. Lesen sie mehr

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/Die-gesellschaftspolitische-Aktion-Gemeinsinn-stellt-sich-selbst-infrage-article1145945.html

Thema 5: Wollen Sie wissen, warum was die Organisation Sequa macht? Sie sollten es wissen,wenn Sie für Kammern oder Verbände tätig sind. Ich habe den Geschäftsführer für den Verbändereport interviewt.

Interview Weiss Sequa

Werkstattfinal

 

Mit besten Grüßen

Henning von Vieregge

 

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