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Sorgende Gemeinschaft Kirche***Die Kirche bleibt im Dorf als aktiver Teil der Zivilgemeinde,

22 Dez
22. Dezember 2017

Blog 166/Dezember 2017
Guten Tag ,
das wäre eine schöne Weihnachtsbotschaft: DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF Leider ist dies kein Synodenbeschluss der evangelischen Kirche am Ende des Reformationsjubiläums, sondern ein Serientitel des SWR.
Kirche bleibt im Dorf

Schön für den SWR, aber warum gibt es einen solchen Beschluss der Kirchenführung nicht? Warum nicht wenigsten in einer von 40 Landeskirchen? Einfalt statt Vielfalt? Warum dünnen beide Kirchen ihre Präsenz in der Fläche aus?
Sollten sie nicht das Gegenteil tun? Nämlich: Alle Ressourcen in die Vor-Ort-Präsenz! Dort neue Wege gehen, massiv investieren, probieren, riskieren. Ausgehend von der Überzeugung: Fürsorge für Leib und Seele, nicht nur für und mit Mitgliedern, sondern für und mit allen Menschen.

Caring Community heißt das Konzept, das in Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutiert wird. Die innerkirchliche Debatte hat noch viel zu wenig Fahrt aufgenommen, wie Friedrich Schorlemmer und Friedrich Wolff in ihrem Memorandum „Reformation in der Krise“ (2017) kritisieren: „Christliche Gemeinde wird nur dann überleben, wenn sie entlastende und verbindliche Menschennähe will, praktiziert und ermöglicht“.

Dazu stelle ich meinen Beitrag zur Diskussion: „Nachbarschaften müssen wiederbelebt werden. ‚Sorgende Gemeinschaften‘, auch Vision für Kirchengemeinden?“ in: Hessisches Pfarrblatt Dezember 2017 S.163-166 (im Netz abrufbar)

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen für 2018
Henning v. Vieregge
P.S. Im gleichen Heft hat Adrian Schleifenbaum meinen Beitrag im Netz (Maecenata, Opusculum 103) „Flüchtlingshilfe und sorgende Gemeinschaft: Kirchengemeinden auf dem Weg in die Zivilgesellschaft“ rezensiert (S.176, im Netz S.16)

Kirche auf dem Weg in die Zivilgesellschaft, das geht nur mit mehr Experimentierraum und -ressourcen an der Basis.

15 Nov
15. November 2017

Blog 158/November
Flüchtlingshilfe und sorgende Gemeinschaft, Kirchengemeinden auf dem Weg in die Zivilgesellschaft

Guten Tag,
anbei ein längerer Text zum Themenfeld Kirche und Zivilgesellschaft. (Unter Op. 103 der Maecenata-Stiftung auch im Netz verfügbar.)

Fazit: Kirche kann mehr tun. Dazu muss sie in der Fläche bleiben, vor die Kirchentür treten, den (verstärkten) Kontakt zur Zivilgesellschaft suchen. Dabei darf sie sich nicht verbiegen. Kirche, dass sind die mit dem Glaubens- und Beheimatungsangebot.

Das Foto zeigt ein nach Wittenberg transportiertes altes Taufbecken während der Weltausstellung. Hier konnte man sich segnen lassen. Davon wurde viel Gebrauch gemacht. Das Arrangement machte Lust auf mehr von Kirche und Glauben, also gelungen.


Mit herzlichen Grüßen

Henning v. Vieregge

© Copyright - Henning von Vieregge