Tag Archive for: Manager

C.C. Schweitzer als Nachruf, Michael Hüther Gespräch

22 Jul
22. Juli 2017

Blog 155/ Juli 2017

Guten Tag,

Prof. CC Schweitzer, wach und zupackend bis zum Schluss der von ihm mitgegründeten Aktion Gemeinsinn, war lange, eigentlich immer wieder mit Unterbrechungen durch Andere, Vorsitzender der Aktion Gemeinsinn und dann deren Ehrenpräsident gewesen. Nun ist er gestorben und seine Freunde und Bewunderer, zu denen ich gehöre, haben ihm eine Todesanzeige hinterhergeschickt. Als letzten Salut für einen nimmermüden Patrioten. Übrigens Sozialdemokrat.

Todesanzeige CC Schweitzer

Wenn ein herausragender Repräsentant der Wirtschaft, zumal ein Ökonom, positiv und präzise über den Wert der Zivilgesellschaft spricht, so ist dies immer noch eine Ausnahme. Das Gleiche gilt übrigens für die weitaus meisten Politiker. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Köln, tut es, auch wenn er im Interview mit mir für den Verbändereport über die Rolle von Verbänden und ihren Managern nachdenkt.

Ein lesenswerter Text.
Interview Hüther

Mit sommerlichen Grüßen
Henning v. Vieregge

Brief Nr. 26/2012: Alter und Ehrenamt in Verbänden – Trend zur Besetzung über die Pensionsgrenze hinaus? (Beitrag)

14 Feb
14. Februar 2012

Ehrenamt und Alter in Verbänden, das ist bisher kein häufig traktiertes Thema. Dabei gewinnt es an Bedeutung. Denn zum einen nehmen die fitten Alten zu, zum anderen klagen Verbände über Besetzungsprobleme ihrer Ehrenamtspositionen. Wäre beiden gedient, wenn die Altgedienten die Lücken schließen, die die Jüngeren nicht füllen mögen? In dem Beitrag werden drei Parameter gegeneinander abgewogen: das Lebensalter, die berufliche Position (schon pensioniert? Unternehmer oder Manager?) und die Dienstdauer im konkreten Ehrenamt.


Download Artikel Artikel VerbändeReport 01/2012 (PDF)

Brief 21/2011: Blühende Zivilgesellschaft: Vision 2046 Aus: „Der Ruhestand kommt später“:

12 Okt
12. Oktober 2011

Karsten Thormaehlen: Mit Hundert hat man noch Träume

Schreckensszenarien des Jahres 2046 (alles ab 2020 kommt infrage, warum also nicht das Jahr meines 100. Geburtstages wählen?) muss man nicht erfinden, man muss sie nur zusammentragen. Schließlich scheint sich die Menschheit, und darunter insbesondere die sogenannte entwickelte, seit Jahren anzustrengen, dem blauen Planeten und sich selbst keine Zukunft zu schaffen. Die Zukunft ist ein Gewirr von Sackgassen: ökonomisch, ökologisch und sozial. Selbst das Faktum, dass es in unseren Breiten zu viel alte und anderswo zu viele junge Menschen gibt, bereitet scheinbar unlösbare Probleme der Überalterung einerseits und der Überbevölkerung andererseits.

Umso schwieriger ist es, ein positives Bild der Zukunft zu entwerfen. Ich habe das getan und dabei die aufblühende Bürger- und Zivilgesellschaft als Hoffnungsblume ausgestreut. Ich rede an meinem 100. Geburtstag und erzähle von der lebens- und liebenswerten Zukunft, für die sich der Einsatz lohnt, also in der Rückblende.
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Podcast zum Konzept PatchworkLife

04 Apr
4. April 2011

In der Sendung von Radio Energy RheinMain am Sonntag, 27. März, habe ich mich in einem Interview zu Fragen des Älterwerdens und der Arbeits- und Engagementgesellschaft im Zeichen des demographischen Wandels geäußert und mein Konzept PatchworkLife vorgestellt.
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Brief 14/2010: Das Dilemma der Egoisten – Ratschläge von Altgedienten – Eine Serie mit fünf Beiträgen
(5) Tröstungen (Schluß)

07 Okt
7. Oktober 2010

Man kann sich, meint eine Gesprächspartnerin, am eigenen Schopf ins neue Glück ziehen.
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Brief 13/2010: Freiwillig auf der Statusrutsche? – Ratschläge von Altgedienten – Eine Serie mit fünf Beiträgen
(4) (Selbst-) Entmutigungen

23 Sep
23. September 2010

Wer sich ärgern will oder scheitern möchte , wird genug Möglichkeiten finden, um sich zu ärgern oder mit seinen Ambitionen zu scheitern. Zum Beispiel, wenn man sicherheitshalber keine Signale aussendet, dass man zur Verfügung steht (für etwas, dass einem gut tut und vielleicht auch anderen) und prompt übersehen wird. Was als Statussicherung und Statustrost gedacht wird, wird –in der eigenen Wahrnehmung- zur Statusrutsche. Dieses Maleur läßt sich nicht einfach anderen in die Schuhe schieben. Und somit wächst die Versuchung, dem, was man eigentlich möchte, auszuweichen und sich lieber etwas vorzumachen.
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